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Vorwort
Der 'Zeitgeist' brachte die 'Pseudoszene' hervor. Eine Szene, in der einander unbekannte Menschen unter Pseudonymen, die sie sich selbst gegeben haben, Grüße, Meinungen und Gedichte auszutauschen - eine Kommunikationsmöglichkeit als Brücke zum Miteinander in unserer 'zeitlosen' Zeit. Ein Teil dieser Pseudoszene ist der 'Kommpost', eine von den Autoren und Lesern hergestellte und sich selbst tragende Zeitung, in der Diskussionen vertieft werden und in der jeder schreiben und malen kann, was ihn bewegt. Dieses Buch nun ist eine Auswahl aus dem 'Kommpost', ein Sammelsurium unterschiedlichster Texte, die eines gemeinsam haben: sie sind mitten aus dem Leben geschrieben bzw. gegriffen, ohne die Intention, einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu werden. Sie sind wild gewachsen! Die einzelnen Beiträge werden mit dem jeweiligen Pseudo-Namen unterzeichnet, da dieser viel eher ein Spiegelbild der Person dahinter abgibt, als ein gesichtsloser Geburtsname. Die Autoren sind Menschen wie Du und ich: Nachbarn von nebenan; Leute, denen man auf der Straße begegnet; Studien- oder Arbeitskollgen - Menschen aller Altersschichten. Der Leser wird hier vielleicht dem Gedanken jenes Menschen begegnen, dem er gerade gegenübersteht - eventuell sogar seinem zweiten Ich: Sich selbst! |
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